Nachdem ich mehrfach versucht habe, meine Familie zu erreichen, kam gerade der Rückruf.
War ja klar, dass was passiert ist.
Mein Vater ist seit 28.02. in Rente "Der Papst kopiert mich!" und prompt kommt wieder ein neuer Hammer für ihn. Er muss ja alles was meine Oma angeht regeln, weil meine Tanten nicht in der Lage sind bzw. nichts mehr von der Familie wissen wollen. Die eine Tante kann nichts zahlen, die andere will nicht - und das, obwohl sie meine Oma ausgenommen hat. Sie hat mindestens 10 000€ unterschlagen.
Meine Oma soll auf eine neue Pflegestufe hochgestuft werden, d.h. Formulare, hoffen,... wenn das Amt die Pflegestufe nicht bewilligt, muss mein Vater zahlen.
Ist aber momentan nicht mehr wichtig, denn es kam endlich raus, warum meine Oma ständig stürzte. Es ist nicht so, dass sie einfach viel zu schwach ist, um sich auf den Beinen zu halten. Sie hatte wohl vor mehreren Wochen einen Schlaganfall. Einen sehr leichten, leichte Blutungen im Hirn.
Die Symptome waren nicht die eines Schlaganfalls, bis gestern. Sie war schon seit Dienstag im Krankenhaus und gestern wurde dann aben der Schlaganfall diagnostiziert. Ihr Zustand hat sich seit einer Woche stark verschlechtert. Sie war wohl wieder recht fröhlich. Ich konnte sie nicht besuchen in der Zeit, hätte es gerne mitbekommen. Als letzten Eindruck nicht die depressive Oma mit Todessehnsucht, sondern eine fröhliche Oma, die ihre Familie gern um sich hat.
Auf jeden Fall ist sie wieder in ihre Depression zurück gefallen, will nur noch sterben, schläft fast nur noch.
Bitte Oma, noch bis nächsten Samstag - da habe ich Bewerbungsgespräch und will nicht verheult hin.
Oder am besten bis nach meiner dritten Prüfung, dann ist hoffenltich mal ein wenig Zeit bis zu den nächsten Prüfungen. Ich will nicht hören: "Die Oma ist heute gestorben" wenn ich hier ganz alleine bin, keine Zeit habe, nach Hause zu fahren, wenn ich gerade mal die Kraft für Arbeit und Prüfungen habe. Nicht noch das!!!!
Meine Angst ist so groß, weil meine andere Oma 2011 nach einem Schlaganfall gestorben ist. Da war ich auch gerade im Prüfungsstress und auch da hat es mich total rein gehauen, als sie gestorben ist, konnte einfach nicht mehr lernen, war wie gelähmt. Das wäre jetzt einfach der schlechteste Zeitpunkt.
Mir fällt gerade auf, wie egoistisch ich bin. Es wäre für sie doch schön, endlich gehen zu können, keine Schmerzen mehr zu haben. Und ich denk nur an mich! Bin ich wirklich so egoistisch? So ätzend?
Das geht nicht, das muss sich ändern - wie auch mein Gewicht und mein Essverhalten,...
Das ist nicht egoistisch, das ist normal!
AntwortenLöschenIch wünsche deiner Oma alles Gute und deiner Familie, jedenfalls die, die sich sorgen ;)
Und ich hoffe für dich, dass alles Gute wird :)