Dienstag, 30. April 2013

Ich platze

klar, dass ich mein Gewicht nicht halten werden, es war so klar.
Morgen Feiertag und ich musste mal wieder einkaufen...tja, Süßigkeitenregal, mal was zum Warm essen und mit Hunger einkaufen, hatte bis dahin noch nichts gegessen und es war 13 Uhr.
Tja, der Fressanfall belief sich auf etwa 3000kcal und war mein gesamtes Essen heute. Jetzt sitz ich da, Stunden später, muss noch immer meinen Bauch und den Druck aushalten, denke noch immer ernsthaft darüber nach, wieder zu kotzen, lasse es, weil ich angst habe, dann wieder komplett zurück zu fallen...
Ein ewiger Teufelskreis.
Ich merke, dass meine letzten FAs nur harmlos waren, dass das kaum was war, denn mein Bauch ist so voll gewesen, so schnell so voll gewesen, dass mir ziemlich schnell schlecht war. Aber dann fings erst richtig an.

Ich sollte eigentlich stolz auf mich sein, vor Selbstsicherheit strotzen. Doch ich futtere unsicher und verschüchtert Zeug in mich rein, das mir gar nicht mehr schmeckt. Warum auch immer ich mir Süßes gekauft habe, es war total ekelig!
Mein annähernd Badeanzugtaugliche Figur für Samstag kann ich damit auf jeden Fall vergessen.

Immerhin habe ich ein paar wichtige Telefonate getätigt. Das ist was, das mir noch sehr schwer fällt. Fast schwerer, als mit Personen was zu fragen. Ich kann ja, wenn ich bei jemandem direkt vorbei gehe, sehen, ob ich ihn gerade unterbreche, unpassend komme,...am Telefon nicht.

Ausgelöst wurde das ganze durch einen Film im Planetarium, wo ich heute mit meinen Kiddies war. "Das Ende der Welt" war der Titel. Also was so aus astronomischer Sicht noch mit der Erde und dem Universum passieren wird. Für das alles bin ich zu dumm. In dem Moment, wo es darum geht, dass Zeit beginnt oder aufhören soll, hört bei mir alles auf. Was war da, als alle Materie in einem winzigen Punkt vereint war? Warum begann es genau dann? Was passiert mit der Materie, wenn sie nicht mehr da ist? Und was mit der Zeit?
Das ist alles so unvorstellbar, so unendlich traurig, dass es mit unserem Planeten zu Ende gehen wird...
Nur, was interessiert mich das, denn ich werde dann schon längst tot sein. Ich habe nicht vor, mehrere Millionen oder sogar Milliarden Jahre alt zu werden.
Diese Fragen haben mich auf so eine Wolke gesetzt. Ich mag das Gefühl, auf Wolken zu laufen, wenn ich mich überanstrengt habe, dann ist das Gefühl physisch und kommt durch eine Leistung, selbstinduziert, in Kombination mit einigen tollen Hormonden.
Ich mag es aber nicht, wenn es psychisch ist. Dann fühle ich mich so hilflos. Fragend. Klein und unbedeutend. Zu klein, um das Recht zu haben, darüber nachzudenken, und trotzdem tue ich es. Und genau das Gefühl hatte ich heute.

Das Gefühl wich der totalen Hilflosigkeit. Bin wie versteinert, kann nichts machen, erlaube mir nicht, mich hin zu legen, ins Bett zu gehen, auch wenn ich schon seit heute Mittag müde bin und dringend Schlaf bräuchte.

Montag, 29. April 2013

Haken dran!

That's it! Alles vorbei, zumindest alle Notenleistungen. Noch 3 Monate arbeiten, dann ist alles um. Meine ganze Ausbildung.
Habe heute einer Stelle zugesagt, den Vertrag bekomme ich, wenn ich mein Zeugnis habe. Habe ich beantragt, gleich nach der Notenverkündung.

Tja, richtig gefreut habe ich mich da, aber nur kurz.
Direkt vor mir waren zwei andere  dran, bei denen es nicht so lief. Die eine hat es mit Fassung getragen. Sie wird insgesamt einen Schnitt von schlechter als 3,5 haben, wo doch 4 der schlechtest mögliche ist.
Die andere hatte schon vor der Prüfung ein totales Problem. Alles zu viel Stress laut ihr. Sie hätte kaum Zeit gehabt zu lernen. Na ja, also das war bei fast allen von uns so, auch bei mir. Ich habe auf die letzte Prüfung, wenn ich ehrlich bin, auch viel zu wenig gelernt. Auf jeden Fall habe ich da Therapeut gespielt, mit ihr geatmet, versucht sie aufzubauen, damit sie wenigstens aufrecht in die Prüfung geht. Sie kam raus und ist nervlich zusammen gebrochen. Ich fühle mich so schuldig, weil ich da egoistisch war und mich nicht um sie gekümmert habe. Warum war ich so egoistisch? Hätte ich mich nicht vielleicht auf sie konzentrieren können, sie trösten, ihr Kraft geben? In dem Moment war es richtiger, mich auf mich zu konzentrieren.
Obwohl das auch nicht ganz ging. Als sie zur Notenverkündung ist, kam unser "Obermacker", unser Leiter, der für uns alle verantwortlich ist. Er ist superlieb und nett, kümmert sich so lieb um uns. Da ich das Mädel kenn - gleicher Dozent, stundenlang im Seminar nebeneinander gehockt, durfte ich keine 5 Minuten vor meiner Prüfung aufklären: Name, was ist los, welche Prüfer,...
Tja, ich war schon halb drin, da wollte er noch schnell mit den Prüfern sprechen, ich also wieder raus, noch aufgeregter.
Dafür hat die Prüfung schon mit einem Lacher begonnen.
Prüfer: "Kommen Sie rein, Sie können uns vertrauen, wir fressen niemanden"
Ich: "Ja, sind alle wieder raus gekommen!"
Beide Prüfer lachen, ich auch, setze mich, halte meinen Kurzvortrag, bin wieder voll drinnen, kann mit den Fragen der Prüfer umgehen, fühle mich gut. Der Hauptprüfer hatte Fragen vorbereitet, nach etwa 2/3 der Zeit waren wir durch und ab da war er nur noch am nach Fragen suchen. Es gab einfach keine Lücke, auchwenn ich viel zu wenig gelernt habe. Es gab zwei drei Sachen, die nicht sooo waren.
Prüfung zu Ende, ich raus. Stehe da, fange an zu zittern, meine Hände, meine Beine, mein Kiefer, mein Kreislauf gibt auf. "Setz dich mal schnell, du bist total bleich, nicht dass du umkippst!" - es sitzen immer noch andere da, die auch geprüft werden. Sie setzen mich auf einen Stuhl.
Die Tür geht auf, ich komm kaum hoch. Der Prüfer begleitet mich rein "Bei ihr muss man ein wenig schauen, war nach der Praktischen auch schon so, sie ist sehr aufgeregt vor der Notenverkündung!" - mein Prüfer mit breitem Grinsen. Ich kann doch da nichts für!
"Sie haben das sehr gut gemacht und die Note haben wir Ihnen auch gegeben!" - ich bin aus allen Wolken gefallen. Vielleicht mit 2 oder 1,5 hätte ich gerechnet, aber nicht mit 1,0!!!

Ich kam dann heulend aus dem Raum, lachend und heulend. Nachdem schon zwei mit schlechten Noten aus dem Raum kamen, musste ich natürlich sagen was. Und alle nur so "Freudentränen!" - "Ja, ich bin jetzt fertig, das war die letzte!" alle lachen. Es ist ein warmes lachen. Nicht auslachend über mein heulen, nicht so wie in der Schule früher. Ja, tränen der Freude und Erleichterung.

Und jetzt, jetzt sitze ich da und kann das alles nicht realisieren und verarbeiten.
War im Sport, hatte keine Kraft. Hab heute etwa 600kcal zu mir genommen. Davon über die Hälfte nach dem Sport. Dazu noch die Anspannung, die Prüfungsangst,...

Alles vorbei! Haken dran! That's it!

Sonntag, 28. April 2013

so "wenig", wie schon lange nicht mehr

Schon einige Zeit ist mein Gewicht nicht mehr so das schlimmste, ich glaube, ich werde unabhängiger davon.
Mein Gefühl fett zu sein ist trotzdem da. So lange ich mich nicht anschauen muss, geht es.
Sitze immer mit Decke da - geht im Sommer dann nicht mehr, weiche Spiegeln gekonnt aus bis auf dann, wenns nötig ist.
Ohne Sport bin ich jetzt bei 58kg, seit Tagen. Das hat bisher schon seit Monaten nicht mehr geklappt. Ja, ein zwei Tage mal unter 59 aber dann wieder hoch auf 61kg. Aber jetzt ist das schon seit Tagen so.
Wahrscheinlich meine ganze innerliche Unruhe, der Stress, der Prüfungsdruck, Schlafstörungen.
Und vielleicht auch die Tatsache, dass in meinem Kühlschran Dauerebbe herrscht.
Ich war zwar am Freitag einkaufen, aber Äpfel, Tomaten, Krümelkäse und ein wunderschöner Belohnungs-Pudding machen den Kohl nicht fett. Dazu Knäckebrot. Ich überlebe gerade von löslichem Kaffee. Ohne den stünde wahrscheinlich weniger auf der Waage. Mit ihm komme ich immer über 1000kcal am Tag, gut drüber.

Ich fühle mich trotzdem schwer. Sehr schwer. Vielleicht ist es mein schweres Gemüt, das gerade wieder da ist. Der Druck in mir wird größer, ich habe das Gefühl, bald zu platzen.

Morgen noch mal alles Selbstbewusstsein auskramen und zusammen packen, aufrechten Gangs in die Prüfung gehen, Kopf hoch, Schultern zurück, Brust raus, Bauch rein, zeigen "hier bin ich" und dann zurück in mein Loch. Da kann ich so klein sein, wie ich will.
"Selbstbewusstsein ist die halbe Miete" hat eine Kollegin gesagt, als wir Freitag vor dem Prüfungsgebäude standen und damit hat sie so recht. Ich glaube sogar, dass es mehr als die halbe Miete ist. Es ist zwingend nötig, sonst bekommt man nie eine 1. Es geht nur darum, zu zeigen, dass man sich sicher in dem ist, was man tut und sagt. Und verdammt noch mal, das muss ich morgen sein!

Samstag, 27. April 2013

Und wie geht es weiter?

Ich fühle mich leer, bin traurig, weine.
Eine Phase meines Lebens geht zu Ende. Ich bin mir sicher, dass ich am Montag die Prüfung bestehe, dass ich dann nur noch Noten bekomme, für die ich schon alle Leistungen erbracht habe.
Arbeiten bis zum Sommer, umziehen, ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Ich bin traurig, meine Familie, meine Freunde, die Gräber meiner Großeltern, all die Stätten, an denen meine Erinnerungen liegen, hinter mir zu lassen. Und ich habe Angst davor.

Denke an meine Oma, denke daran, dass ich sie vergessen habe, denke daran, was in den letzten zwei Jahren passiert ist, was alles war. Vor ziemlich genau 2 Jahren habe ich meine allererste "lebenswichtige" Prüfung gemacht. Im September danach eine schriftliche, kurz danach hatte meine Oma einen Schlaganfall, fiel ins Koma, ich gerade in der Vorbereitung auf meine dritte Prüfung, kurz davor ist sie gestorben.
Ich hatte kaum Zeit, das alles zu realisieren: Den Tod meiner Oma, meine bestandene Prüfung, denn da kam die Versetzung hier her.
Umzug, stressiger Anfang, einige Tiefschläge, der Verlust vieler Freunde und Bekannter, kein Tanzen mehr in meinem Leben, zurecht finden in dieser Welt, erste Prüfungen.
Die traurigen Besuche bei meiner anderen Oma die so depressiv war, die geweint hat, ich mit, wie ich ihre Hand gehalten habe. Ja, ich habe ihr gesagt, dass ich sie lieb habe, aber ich habe noch immer das Gefühl, sie im Stich gelassen zu haben. Dann noch eine Prüfung, die Nachricht, Oma sei im Krankenhaus, Schlaganfall, Entlassung mit wenig Hoffnung, dann auch Koma und auch ihr Tod, gleichzeitig die Suche nach einem Job, in einer fremden Stadt, wieder eine fremde Stadt. Auch ihr Tod ist kaum real für mich, die Prüfungen haben mir die Kraft genommen, darüber nachzudenken, es zu verarbeiten, ich habe es alles verdrängt.
Und wenn das alles in meinen Kopf kommt, dann breche ich zusammen. Wie jetzt.

In den letzten 2 Jahren ist so viel passiert und ich habe so wenig gelebt, habe so wenig von dieser Zeit mitgenommen.

Und schon wieder soll alles vorbei sei? Vor einem Jahr waren unsere Vorgänger noch da, die sind jetzt in der ganzen Welt unterwegs, ich fühle mich noch nicht bereit, fertig zu sein, nochmal einen Neuanfang zu wagen, meine Welt, meine Heimat hinter mir zu lassen. Nomade, heimatlos zu werden...wo bin ich denn zu Hause?

Ich glaube, ich bin schon lange nicht mehr zu Hause, schon viel länger als zwei popelige Jahre. Es hat alles damit angefangen, dass ich mein zu Hause verloren habe...1997 - ich bin verdammt alt geworden.

Freitag, 26. April 2013

Euphorie!!

Jetzt ist es amtlich: Ich bin Theoretiker!
Praktische Noten: 3; 2; 2,5
Theorie Noten: 2; 1,5; 1 und am Montag folgt noch eine.
Mein Schnitt bewegt sich jetzt noch zwischen 1,5 und 2,9 aber letzteres ist so unwahrscheinlich wie eine gleichzeitige Mond- und Sonnenfinsternis.
Sehr krass ist auch, dass ich damit in der Theorie momentan zu den Besten zähle. Es gab viele 2er, bei dem einen Dozenten war bis zu mir der Durchschnitt bei etwa 2,5.
Ja, ich bin leicht aufgedreht und der Tag lief so krass gut bisher eine 1,5 und eine 1. Ich dreh am Rad.

Mein Vater ist noch viel krasser drauf. Ich habe ihn noch nie so erlebt. Habe nach den Prüfungen noch einen Mitauszubildenden getroffen, hab mit ihm kurz gequatscht. Der war geschockt über meine schlechten Noten, das hätte er nie erwartet, bei mir nicht, einige meiner Ideen waren im Seminar als sehr gute Beispiele benannt worden - Scheiß Prüfungsangst.
Auf jeden Fall habe ich dann direkt meinen Vater angerufen. Er fragt mich wie es war, ich sage nur "1,5 und 1" und ich hab das Gefühl, er bekommt gleich einen Herzinfarkt. Der war so außer sich, dass er mich mit dem Namen meiner Schwester angesprochen hat. "Da muss ich gleich deiner Mutter anrufen, die freut sich bestimmt". Alle erwarten so viel von mir. Meine Eltern haben gelernt, das nicht zu sagen und lassen mich in meiner Auffassung, dass ich es auf jeden Fall bestehen werde, aber nicht weiß wie einfach so in Ruhe. Das ist auch gut so. Mein Vater hat heute aber raus gelassen, dass sie schon erwartet hatten, dass ich 2er bekomme. Aber über die Noten hat er sich total gefreut. Das erste Mal, dass ich erlebe, dass sich mein Vater über meine Leistungen freut.
Aber kaum habe ich aufgelegt, laufe zum Auto, verfliegt die Freude ein wenig. Ich werde wieder traurig, denke an die letzte Prüfung, dass seine, aber auch meine Erwartungen jetzt noch höher sind. Kann ich die erfüllen?

Ich nehme mir heute ein paar Stunden frei, sezte mich gleich noch auf meinen Balkon, genieße die Sonne - so lange sie noch da ist und entspanne erstmal.
Momentaner Kalorieninput: etwa 600kcal und wer weiß, wie viele verbraucht, bei dem Stress und der Hormonausschüttung.

Mittwoch, 24. April 2013

und schlafen? mach ich wann anders

mein typisches Problem: DIE Prüfung (bzw. 3 Stück) ewig kündigen sie sich an und ich...tu nichts. Seit einer guten Woche lerne ich Tag für Tag viele Stunden und komme einfach viel zu langsam voran. Bin mit dem Stoff mal durch, ja...zumindest für zwei der Prüfungen - die dritte ist nach dem Wochenende, aber das sind 90 Seiten Zusammenfassung für Freitag. Kärtchen habe ich noch nicht alle geschrieben, sind aber etwa 50/100 - und das Zeug muss auswendig im Kopf sein!
Das zweite Fach werde ich nur noch ein, zwei mal durchlesen und wichtigstes Notieren....für das Fach muss ich noch wichtigeres erledigen.
Ach ja, die Prüfungen starten jeweils mit einem Kurzvortrag, ohne Notitzen! Einfach so frei vor sich hin reden.

Schiss Schiss Schiss

Und Selbstvorwürfe.

Ich lerne dann mal weiter.
Und Schlafen? Mach ich dann wann anders!

Dienstag, 23. April 2013

Noch wenige Stunden

Noch 60 Stunden, dann ist die erste Prüfung, noch 63 Stunden, dann die zweite, noch 135 bis zur dritten. Ich habe noch soooo viel zu lernen, wie auch immer ich das schaffen soll.

Bin heute wieder zurück gefahren. Wundervolle Tage sind um, wundervolle Tage mit meinem Liebsten, mit zwei neuen Jobangeboten, mit viel Lernen. Hier kann ich mich irgendwie nich konzentrieren. Einen Großteil des Stoffs habe ich jetzt durch, aber im Kopf...ich dreh bald durch.

Genial, wenn ein Teil einer Prüfung Theorien zum Lernen ist und man eben lernt, warum man sich nicht einfach ein Buch unters Kopfkissen legen kann...ich hät gerade einfach gern eine externe Festplatte für mein Hirn. Lauter kleine Synapsenbits.

Was sonst noch so ist:
Essen ist furchtbar, es gibt nichts zwischen nichts essen und fressen bei mir, zumindest gefühlt. Heutiges Essen: 2 Äpfel, 2 Vollkornbrötchen (so richtig gesundes Zeugs von meinem neuen Lieblingsbäcker in Hamburg), 1 Cappuccino (um im Café sitzen zu können und zu lernen), eine Packung Krümelkäse und einen löslichen Kaffee. Das ist vom Gefühl zur Zeit fressen. Liegt vielleicht einfach daran, dass ich vor lauter Stress oft vergesse zu essen und dann viel auf ein Mal esse, auch wenn es dann auf den Tag verteilt nicht zu viel ist.

Bei meinem Liebsten gibt es keine Waage und ich brauche sie dort auch nicht. Sie ist mir gar nicht so wichtig. Nachdem ich aber hier auf Klo war, sofort wieder rauf auf das doofe Ding. Ich glaube, nach dem Umzug zu ihm, werde ich die Waage nur noch ein Mal in der Woche nutzen...hoffentlich!

Samstag, 20. April 2013

11 Stunden auf den Gleisen

11 Stunden unterwegs besser gesagt. Ich hatte noch Aufenthalt.
Auf jeden Fall ist Bahnfahren echt toll. Ich mag auch die DB. Bin schon oft gefahren und die positiven Erlebnisse waren einfach überwiegend. Ich hatte auch Verspätungen,...aber die Leute sind sehr freundlich, wenn man selbst auch freundlich ist. Mit bitte, danke, Freundlichkeit und Lächeln wird man von Schaffnern, Zugbegleitern,...sehr zuvorkommend behandelt.
Bahnfahren ist stressfreier als mit dem Auto zu reisen oder zu fliegen und braucht quer durch Deutschland auch nicht länger. Trotz recht kurzfristiger Buchung, der Fahrt am WE und Hamburgmarathon morgen, zahle ich nur 188€ für Hin- und Rückfahrt. Das wäre mit dem Flieger (und da bräuchte ich länger!) etwa 100€ teurer gekommen, mit dem Auto etwa gelich teuer, ich hätte auch ähnlich lang gebraucht und wäre im Auto bestimmt durchgedreht - meine Hummeln im Hintern!
Die Zeit habe ich zum Arbeiten genutzt. Das werde ich jetzt auch tun! Lernen, lernen, lernen...

Mittwoch, 17. April 2013

"Sonnenstrahlenvorrat für schlechte Tage"

Ich habe heute viel Post bekommen. Gleich zwei Päckchen. Das eine war von mir bestellt: Eine neue Uhr. Habe ich mir für meine bestandenen Prüfungen geschenkt. Auch wenn ich mit den Noten absolut nicht zufrieden bin, ich schenke sie mir. Zalando hat einen Knall: Kennt ihr die Fossil-Uhre-Boxen? Die sind etwa 9cmx9cmx7cm groß, das Paket hätte etwa 20 davon enthalten können.

Das zweite Päckchen kam, nicht ganz unerwartet, von meinem Liebsten. Er hatte mich letztens gefragt, ob Post kam. Ich wusste, dass ich von ihm Post bekomme.
Drin war: Mein Weihnachtsgeschenk, ein Buch und eine Karte:
"Sonnenstrahlenvorrat für schlechte Tage" auf der Vorderseite und auf der Rückseite:
"Liebe und Segen aus himmlischen Sphären - von Flügeln getragen, so kannst du alles wagen - Anke Junginger
Es heißt, Engel können fliegen, weil sie alles so leicht nehmen. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen und alles viel leichter nehmen: Der Flügel ist eine Einladung der Engel, mit ihnen durch das Leben zu tanzen."

Mein Weihnachtsgeschenk ist eine Kette mit Flügelanhänger.

Es sind zur Zeit schlechte Tage, sehr schlechte Tage.
Gestern: Fressanfall. Hab an den Süßigkeiten gefuttert, die ich zum Verschenken da hatte, Brot gefuttert und natürlich super zugenommen. Waren insgesamt etwa 3500kcal und +1,8kg - wie auch immer mein Körper das hin bekommt. Seit einiger Zeit war das mit dem Fressen in Ordnung, aber gestern Abend...
Ich kann grad kaum mehr. Habe gestern und heute fast dauerhaft gearbeitet. Habe heute sogar den Sport vergessen. Mein Liebster hat um 8 auf meinem Festnetz angerufen, weil ich nicht online kam zum Reden und er sich Sorgen gemacht hat. "Du warst nicht online, als ich gekommen bin. Da hab ich gedacht, du bist bestimmt im Sport, aber das ist schon fast 3 Stunden her!" - "Ich war gar nicht, habs total vergessen!"

Mal sehen, was morgen mein Hassfreund spricht.
Im Übrigen habe ich immer mehr Angst, dass das mit meinem Liebsten nicht mehr funktionieren wird. Er selbst hat das auch schon gesagt. Es war seltsam an Ostern. Ja, es war wieder das vertraute Gefühl, das Gefühl, ganz zu sein. Aber es war anders. Es war so...abnormal. Eine lange Leitung zwischen uns ist normal.
Ja, wir haben geredet, Dinge unternommen, zusammen gewohnt. Aber es war anders.
Wird es je wieder so werden, wie bevor ich hier hin versetzt wurde?

Dienstag, 16. April 2013

Wer auch immer es war...

...er hat keinerlei Skrupel.
Wie kann ein Mensch/eine Menschengruppe bei einem Marathon Bomben zünden?
Das Laufen ist eines der friedlichsten Dinge, die ich kenne. So viele schöne Momente, die ich beim Laufen erlebt und gesehen habe. Nicht nur persönliche Glücksmomente, sonder schöne Momente.
Da wurde schon Mitläufern aufgeholfen, zu zwei über die Ziellinie gelaufen, abgeklatscht, friedlich nebeneinander gelaufen, auch wenn die Nationen verfeindet sind.
Sport ist (fast immer) friedlicher als die Politik. Einen Anschlag auf ein Marathonziel zu machen ist für mich absurder, als ein Anschlag an sich - was ich auch so schon nicht verstehen kann.
Sport ist Konkurrenz, nicht Feindschaft.

Umso schlimmer, dass wohl auch ein Kind unter den Toten ist.

Ich verstehe die meißten kriegerischen Auseinandersetzungen und alle Anschläge auf vornehmlich oder gänzlich zivile Ziele nicht. Mit Sicherheit gibt es viele Anschläge im Jahr, von denen nicht so berichtet wird. Liegen die Orte in einem Gebiet, in dem es politische/religiöse Spannungen gibt, dann sind Anschläge nicht weniger schlimm - sie schocken mich nur nicht so.

Manchmal sollte man es mit dem Lied "Kinder an die Macht" ernst nehmen, denn die wissen oft viel besser als Erwachsene, dass Menschen anderer Nationalität oder Religion auch nur Menschen sind, Spielkameraden, Freunde.

Montag, 15. April 2013

Ich hab nen Clown gegessen

Bin grad irgendwie sehr gut drauf. Endlich wieder Sport.
Seit Wochen habe ich keinen Sport mehr gemacht, ich faules Stück.
Eigentlich sollte ich nicht gut drauf sein. Aufs Lernen kann ich mich nicht konzentrieren - ich faules Stück-  meine Prüfung heute habe ich ...sagen wirs mal freundlich...verkackt.

Also: "Ihre Planung ist wirklich super, auch Ihre Art ist wirklich toll und Sie können sehr gut und selbstkritisch, vielleicht etwas zu selbstkritisch reflektieren. Das sollten Sie beibehalten" - Tja und dann kam, was ich eben nicht so dolle gemacht habe. Und was das war, das kann ich gut nachvollziehen, das habe ich selbst gemerkt. Ich und mein doofer Perfektionismus standen mir im Weg. Das ist so mieß, weil ich weiß, dass ich mit einem besseren Selbstbewusstsein und dem Wissen, dass ich es eigentlich kann, weit besser gewesen wäre. "Wir haben uns für eine 2,5 entschieden, weil wir eben denken, dass das grade so keine 2 mehr wert war." - das hilft dann ungemein!
Ach ja, mein Chef hat mich eben so über die Prüfung schimpfen sehen und mal wieder in sein Zimmer zitiert. Er macht das nach jeder Prüfung, zumindest bei mir. Ich hab ihm das dann alles erzählt. Also wie unzufrieden ich mit mir selbst bin, sein Gesicht wurde immer länger. Bis mir dann eingefallen ist, dass ich ihm nichts von der Note erzählt hatte. Ich glaube, er dachte ich sei durchgefallen.
Ich so: "Ist übrigens eine 2,5 worüber ich mich gerade so aufrege!" - "Das ist doch gar nicht so schlimm. Aber ich kann Sie verstehen. Das ist eben eine besondere Situation, das wissen Sie, das weiß ich und das wissen dir Prüfer auch!" - "Aber es ärgert mich eben, dass ich es nicht hin bekommen habe, in dieser Prüfngssituation so souverän zu sein, wie sonst." - "Haken Sie es ab, das ist nicht schlimm!" - Ich hoffe, er meint das auch so und gibt mir einfach meine 1,0 bis 2,0 das würde vieles retten!

Ich werde mich dann mal wieder an meine Lernsachen setzen. Noch etwa eine Stunde, dann ins Bett und morgen auch den ganzen Tag lernen.

Samstag, 13. April 2013

10 Stunden arbeit

Prüfungen stehen an. Gestern hatte ich einen Rückkopplungstermin, in dem einige Prüfungen simuliert wurden. Bin froh, dass ich nicht dran kam, ich habe nämlich in dem Fach etwa 10% gelernt und das sind eher unwichtige Themen. Ein anderes Fach noch gar nichts, beim dritten (leider meine dritte Prüfung) habe ich etwa die Hälfte und der Rest ist auch nicht so besonders schlimm. Gut, manches ist echt logisch Denken, aber in dem Fach mit Rückkopplungstermin geht es um Faktenwissen, Namen, Theorien etc. und davon ist nicht alles logisch zu erschließen. Und dann immer die Frage "und wie setzen sie dies in der Praxis um?" - äh gar nicht, ich arbeite intuitiv...ok, nicht immer. Aber ich glaube, wenn ich mir erst überlegen würde was Theorie A, B,... zur Situation sagen, dann ist es eh zu spät, also mache ich das, was mein Bauch sagt.
Tja, in der einen Simulation saß dann jemand, den ich ab jetzt total beneide. Wie sie sich ausgedrückt hat war wahnsinn. Solche Worte würde ich in einer Prüfungssituation nie finden, geschweige denn, in der Situation so prompt auf die Fragen antworten können.
Gut, der Dozent meinte dann auf die Frage einer Mitauszubildenden, ob man auch in ein anderes Themengebiet hätte gehen können, dass die Frage bewusst so offen gehalten war, dass man mehrere Themen hätte ansprechen können. Und da wäre mir auch was eingefallen, wenn auch bei weitem nicht so gut.
Habe echt Schiss davor.

A propos Schiss: Vor Montag auch. Da kommen ja Prüfer, die ich noch nie gesehen habe. Mein Mentor hat sich meine Arbeit angeschaut und findet es gut, hat nur ein Paar Formulierungssachen angemerkt. Ich darf keinen Schiss haben, sonst geht's garantiert schief. Habe heute 8 Stunden dafür gearbeitet und 2 so mehr oder weniger gelernt. Hab für die Prüfung gebastelt, hatte zwischendrin den riesen Drang, das Muster auf meiner Cutterunterlage auf meinen Arm zu übertragen. Das ist so abnormal.
Wer schon länger meinen Blog liest, der weiß, dass ich mich nicht wirklich selbst verletze. Normalerweise bleiben bei meinen Autoaggressionsgeschichten nur blaue Flecke oder irgendwas blutig gebissenes. Nie so, dass es offensichtich ist, weil ich ja einfach zu doof bin, das zu verstecken - und, weil ich Narben hässlich finde. Vielleicht liegts daran, dass ich nicht mehr mit dem Kater spielen kann, der mir dann ordentlich die Arme und Beine zerkratzt, aber ich hatte eben diesen abartigen Drang.
In dem Moment habe ich mich aber auf mein Papier konzentrieren können. Mein linker Arm wird dafür morgen bestimmt recht blau werden.

Donnerstag, 11. April 2013

Blogaward

Ein Blogaward von Black Eyed Phoenix!

Weil ich grad schon totmüde bin, noch duschen muss und eigentlich noch nicht fertig bin mit arbeiten, werde ich jetzt nur die Fragen beantworten.

1. Was sind deine vorherschenden Emotionen? 
Das kommt darauf an, ob ich viel alleine bin oder nicht. Wenn ich alleine bin, bin ich oft tieftraurig.
2. Fühlst du dich krank?
körperlich: nein; psychisch: ja
3. Hast du ein Haustier? 
momentan eigentlich nicht. Mein Kater Timmy ist ja umgezogen.
4. Was hilft dir, dich zu stabilisieren?
Menschen, meine Arbeit und vor allem meine Lieben
5. Welches Lied beschreibt dich am besten (Sorry Phoebe, die Frage musste ich klauen^^)?
Mh, ich fühle mich manchmal wie Pink in The Wall von Pink Floyd also eigentlich kein Lied, sondern ein Album. Teils auch "Song for Sophie" (Aura Dione) oder Einer von zweien (Ich+Ich)
6. Was hast du zuletzt geträumt (und die auch^^)? - ich vergesse meine Träume doch während des Tages. Ich weiß nur, dass es darum ging, dass mich irgendwer umbringen wollte. Ich träume viel von Tod, Krieg,...
7. Wie siehst du das Verhältnis von Beruf/Arbeit und Familie/Partnerschaft?
Mir ist Familie wahnsinnig wichtig geworden seit ich nicht mehr zu Hause wohne. Für meine Familie würde ich viel tun. Mein Liebster ist mir auch wichtig, allerdings insofern, als dass er Familie wird - ist er aber quasi schon. Beruf/Arbeit steht weiter hinten in der Reihenfolge der wichtigen Dinge. Meine Arbeit macht mir Spaß und ich bekomme einen Vogel, wenn ich nicht arbeiten kann.
8. Hast du eine Lieblingszeitschrift?
Was sind Zeitschriften? Mh, es gibt da in einem Bücherladen meienr Heimatstadt ein Büchermagazin. Das vielleicht.
9. Was ist deine Lieblingsinternetseite?
Die, auf der ich am häufigsten bin: gmx.de und facebook. Sonst, keine Ahnung. Ich habe nicht so sehr die Zeit, mir schöne Seiten anzuschauen, die nichts mit Arbeit zu tun haben.
10. Was möchtest du gern noch erleben?
- LEBEN!
- endlich ausgebildet zu sein
- in den Urlaub fahren, zwei Wochen an einem weißen Sandstrand mit wunderbarer Flora und Fauna und kristallklarem türkisem Wasser
- doch endlich heiraten
- Kiner bekommen
- Enkelkinder haben und mit ihnen im Garten/Wald/auf dem Spielplatz spielen und nochmal "Kind" sein

Soweit von mir. Ähm, ich müsste eigentlich noch eine Menge arbeiten und kann einfach nicht mehr. Das wird ein nettes Wochenende. Habe endlich meinen Praxis-Termin: Montag!
Und am Wochenende drauf 2 Bewerbungsgespräche (nochmal) und direkt danach mündliche Prüfungen.
Mein Hirn ist voll, ich kann an nichts anderes mehr denken als Lernen, Arbeiten, Lernen, Arbeiten. Essen kommt zu kurz und: ich nehme zu! Das soll mir mal wer erklären. Zum Sport machen komme ich auch nicht mehr. Habe diese Woche kaum frei gemacht und noch immer zu viel Arbeit. Oh, wo mein Kopf auch immer steht, er ist voll.

Mittwoch, 10. April 2013

ein Tag aus meinem Leben

Ein Tag, wie viele andere.
Ein Tag, der nicht viel brachte.
Ein Tag, an dem ich nicht viel geschafft habe.
Ein Tag, an dem ich mich mal wieder viel zu sehr habe ablenken lassen.
Ein Tag, an dem ich nichts gelernt habe
Ein Tag mehr, an dem ich versagt habe.

Müsste eigentlich auf meine Prüfungen lernen (zwei am 26. eine am 29.). Auf zwei habe ich schon ein wenig was gemacht, aber nur Zeugs gelesen und noch nicht gelernt. Und ich habe keine Zeit. Heute war wieder ein Tag mit weit mehr als 10 Stunden arbeit und morgen kommt der nächste. Zwei Stunden nur rumhängen, doof rum gucken und nichts tun dürfen außer doof gucken. Ätzend aber notwendig.
Und dann das warten auf die praktische Prüfung. Wann kommt sie? Mo? Mi? Do? Die letzten 3 Termine. Alle in Ordnung, aber ich will einfach nicht mehr. Bin jetzt schon wieder voll aus der Übung und muss wieder rein finden ins praktische Prüfung haben...Und Chef kommt auch noch vorbei, unangesagt - HILFE!
Freitag wird super anstrengend, ein ewig langer Tag.
Wie soll ich das alles nur schaffen? 

Dienstag, 9. April 2013

Buchvorstellung #2

"Bruder" - Ted van Lieshout
Meinen Eltern war es immer wichtig, dass wir lesen. So war es auch nicht immer nur zum Geburtstag, dass meine Schwester und ich Bücher geschenkt bekommen haben.
Als wir in das Haus zogen, fand mein Vater schnell einen Buchladen in der Nähe des Metzgers im Nachbarortsteil und so kam es, dass wir dort immer wieder während des Samstagseinkaufs vorbei schauten.
Dieser Buchladen ist klein, es gibt zwei Regale Kinder und Jugendbücher. Kein schöner alter urgemütlicher kleiner Buchladen, sondern einfach ein normaler Buchladen im Zwergenformat. Wenn wir aber trotzdem ein Buch fanden, kaufte mein Vater dieses. Das Ziel war es, ein Buch von der Bücherwunschliste zu finden, damit man nicht warten muss, bis Geburtstag ist oder bis es endlich in der Bücherei verfügbar ist.
Dieses Buch war aber ein Zufallsfund. Diesmal war es vor allem der Titel, den ich interessant fand

Ich hatte keine Ahnung, was darin stehen würde, denn der Klappentext enthält lediglich das Hauptmotiv, wie ich es gleich wiedergeben werde. Genau das Hauptmotiv passte in der Zeit zu mir. Es war in der Anfangszeit meiner Krankheit, als mein Großvater gestorben war.

Das Hauptmotiv:
Marius ist tot. An dem Tag, an dem Marius 15 geworden wäre, will seine Mutter den Tod weiter verarbeiten und alle persönlichen Gegestände ihres toten Sohnes verbrennen. Damit ist Marius' Bruder Luuk jedoch nicht einverstanden. Er will das Tagebuch seines Bruders retten und beschließt, auf die erste freie Seite zu schreiben. Damit handelt es sich nicht mehr nur um Marius' Tagebuch, sondern auch um sein eigenes. Doch es bleibt nicht bei den weiteren Einträgen. Luuk fängt an, die Einträge seines Bruders zu lesen und antwortet seinem toten Bruder zwischen den Zeilen. Es beginnt ein sehr persönliches Ziegespräch der beiden Brüder.
Im Leben waren sich die Brüder eher fremd, sehr unterschiedlich. Luuk erfährt davon, wie es Marius mit seiner Krankheit ging und mit seinen persönlichen Problemen und Geheimnissen. Diese hätte er gerne mit seinem Bruder geteilt, doch dieser war für ihn eher unnahbar. 
Luuk muss erkennen, dass sich die beiden Brüder gar nicht so unähnlich waren, sondern beide damit Kämpften.

An dieser Stelle schreibe ich nicht weiter, denn ich müsste spoilern und genau das ist eben an dem Buch so interessant. Es geht eigentlich um viel mehr als um die Art, wie Luuk mit Marius Tod umgeht, um so viel mehr...

Montag, 8. April 2013

müde aber wenn ich schlafen will...

Es ist schon seit Tagen furchtbar. Ich bin nur noch müde. Ja, ich bin oft müde aber zur Zeit lähmt es wieder.
Dazu kommen wirre Träume, Kälte in der Nacht, Schlafstörungen.
Gerade wäre mir ein Blutdruckmessgerät lieb um nachprüfen zu können, ob mein Blutdruck einigermaßen ist.

Gestern und Vorgestern habe ich mir extra den Wecker gestellt. Es war aber wie immer am Wochenende mit dem Wecker: Ich muss nicht aufstehen, also tu ich es nicht. Und dann wache ich "Stunden" später wieder auf, nochmals einen wirren Traum hinter mir. Meine "Bpxergebiss" hat mal wieder einige neue Bissspuren (schreibt man das echt so?) und heute bin ich mit tauber linker Hand aufgewacht, Abdrücke meiner eigenen Fingernägel in der Handfläche. Wieder ein wirrer Traum, die morgens noch total real sind, ich vergesse sie teilweise am Vormittag, teilweise bleiben sie in der Erinnerung. Den von heute weiß ich nicht mehr.
Ich weiß aber noch, dass ich in der Nacht oft wach war und mir immer kalt war. Meine Füße waren wie Eisklötze, mein Rücken hat gefroren wie blöd. Es hat immer einige Zeit gedauert, bis ich eingeschlafen bin.

Ich musste natürlich gestern spät Abend noch arbeiten. Schlimm wurde es, als eine "Freundin" angerufen hat um mal wieder zu hören, wie es mir geht. Nach etwa 5 "dezenten" Hinweisen, dass ich arbeiten muss, neben dem Telefonat her etwas arbeite und dem geduldigem Zuhören über ihrer Nörgeleien (die arme Frau hat wahnsinnige Probleme) konnte ich sie nach 75min abwürgen. Und warum so lange? Immer, wenn ich sie sozusagen abgewimmelt hatte, kam sie wieder mit was Neuem. Nun ja, ich war dann erstmal duschen, hab mich Bettfein gemacht und saß dann eben noch bis kurz vor 12 am Schreibtisch - ich wär bestimmt um 10 im Bett gewesen.
Als ich dann gerade im Bett bin, werd ich wach, sehr wach, mein Herz springt mir fast aus dem Leib, ich bin total aufgeregt. Was, wenn meine Prüfer so einfach auf der Matte stehen ohne Mitteilung? Was, wenn sie gar nicht kommen, wenn meine Prüfungsunterlagen nicht angekommen sind? Bin ich dann schuld? Muss ich dann ein Jahr verlängern? Ich war richtig außer Atem.

Gerade bin ich nach 3h Schlaf wieder wach und mein Kreislauf war am Boden. Das ist wirklich seltsam. Mir verschwimmt immer wieder alles vor meinen Augen, muss mich zurück lehnen, kurz die Augen schließen, dann geht es wieder. Entweder, das ist eine Folge meines Schlafverhaltens oder meine Müdigkeit ist eine Folge meines Kreislaufs. Was auch immer es ist, ich werde nicht zum Arzt gehen.

Noch was Positives: Ich habe mich heute getraut, meinen Ausbilder zu fragen, ob die Prüfungsmitteilung im Haus ist. Habe ihm gesagt, dass es mir so Bange ist weil es eben so lange dauert. Er sagte mir, dass eine Mitteilung da ist, ich solle mir da keine Sorgen machen. Er war so lieb, weil er mir das eigenltich nicht unbedingt sagen darf, aber es ist schon eine Frechheit, den Termin so spät zu legen. Ich kenne ja selbst einige, die Prüfen und die sagen, dass das wirklich gemein ist. Vor allem, weil meine mündlichen Prüfungen sehr früh liegen. Das ist sowas von unfair. Nun ja, ich werde jetzt noch ein wenig lernen und dann gucken, ob ich noch ins Fitness gehe. Eigentlich fühle ich mich gerade nicht fähig dazu. Sollte ich mich dagegen entscheiden, gehe ich auf jeden Fall morgen.

Sonntag, 7. April 2013

Ich bin zu dumm...

...um meine Steuererklärung zu machen.
Bisher war meine Steuererklärung folgende: 1. Angabe dessen, was ich verdient habe 2. Angabe meiner Einnahmen aus Zinsen und ein Mal 3. Angabe der versehentlich gezahlten Steuern auf Zinsen
Im Endeffekt habe ich a) weder Steuern gezahlt, noch welche raus bekommen oder b) die Steuern, die ich auf meine Zinsen gezahlt hatte, zurück bekommen.
Wegen b) musste ich dann jedes Jahr eine Steuererklärung machen.
Das war damals so, dass ich zwar mitbekommen habe, dass die festgesetzten Steuerfreibeträge automatisch runter gesetzt wurden, aber nicht, dass meiner dadurch zu tief für meine Zinsen war. Im Endeffekt hatte ich dann einfach gezahlt und alles wieder raus bekommen. Kompliziert, ist aber so,
Für 2012 muss ich meine erste echte Steuererklärung machen. Ich weiß, dass eine Kollegin das gesamte Geld raus bekommen hat. Egal, wie ich es anstelle, ich bekomme über 150€ nicht raus. Wahrscheinlich, weil ich zu viel Miete und alles alleine zahle, so dass ich nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren kann und mir nicht so viel Fachliteratur leisten kann, wie ich vielleicht gerne würde. Was auch immer ich nicht richtig mache, ich werde mein Geld nicht wieder sehen, und das, obwohl ich meinen Umzug mit absetze. Ohne den würde ich weniger als die Hälfte meiner Steuern wieder bekommen. Ich fühle mich einfach überfordert.

Samstag, 6. April 2013

Buchvorstellung #1

Ich habe beschlossen, ein paar Bücher vorzustellen, die mir gefallen haben. Aus verschiedenen Gründen.
Dabei möchte ich nicht so besonders auf den Inhalt eingehen, vor allem keine großen Spoiler einbauen, sondern erklären, warum mir diese Bücher gefallen haben.
Heute: "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" von Kerstin Gier
Das Buch wurde verfilmt, der Film läuft zur Zeit im Kino. Das ist auch der Grund, warum ich mir das Buch gekauft habe. Vor einigen Jahren hatte ich es schonmal in der Hand und fand die Grundidee wahnsinnig interessant und lesenswert. Der Einband war mir aber zu kitschig und so habe ich es nicht gekauft.
Nachdem ich aber dir Filmvorschau gesehen habe, war ich wieder fasziniert von der Idee.
Gwendolyn kann in der Zeit springen. Das passiert zunächst einfach so, kann aber kontrolliert werden. Springen können allerdings nur Menschen, die ein bestimmtes Gen tragen. Sie und Gideon, der ebenfalls das Gen trägt, springen in der Zeit um ein Geheimnis zu lüften.

Weiteres zum Inhalt, findet ihr z.B. auf Wikipedia.

Was mir an dem Buch nicht gefallen hat:
Es hat relativ wenig Inhalt. 340 Seiten mit viel Blabla, aber gut geschriebenes Blabla.
Das war es eigentlich schon.

Was mir zum einen gefällt, zum anderen nicht:
Es werden einige Dinge aufgeworfen und offen gelassen, die in den folgebüchern Saphirblau und Smaragdgrün. Das gefällt mir, weil es zum weiter lesen motiviert, zum anderen wird man genötigt, weitere etwa 900 Seiten in zwei Büchern zu kaufen, was dann insgesamt auch fas 52€ kostet. Anders als bei z.B. Harry Potter oder den Biss-Büchern sind die einzelnen Geschichten relativ unabhängig voneinander. Ich habe als erstes "Harry Potter und der Gefangene von Askban" gelesen und bin über relativ wenige Stellen gestolpert. Ich kann mir aber vorstellen, dass das bei der Edelsteintrilogie nicht funktioniert.
Wie geschrieben, finde ich das Titelbild nicht besonders. Es suggeriert, dass es in diesem Buch vor allem um Liebe und Kitsch geht. Das ist aber nicht der Fall. Es geht zwar um Liebe, wie der Untertitel auch sagt. Es handelt sich bei der Hauptperson eben auch um ein Mädchen, das im Alter für die ersten Schritte in Liebesdingen ist. Also nicht "Verknallt sein" sondern die erste richtige Liebe. Das tritt allerdings eher in den Hintergrund. Es ist Nebengeschichte und nicht Hauptplot. Mit diesem Wissen finde ich den Einband wiederum gelungen. Ein Scherenschnitt, der einen Mann und eine Frau in historischer Kleidung zeigt. Die rosa Frabe passt zwar nicht ganz zum Rubin, die Färbung in rot, blau und grün bei den Einbäden und die Scherenschnitte sind stringent.

Was mir wirklich gut gefällt:
Für mich ist lesen wie Film schauen. In meinem Kopf geht da wahnsinnig was ab. Ob das normal ist, weiß ich nicht, es sind wirklich richtige bewegte Bilder, die ich sehe, wenn das Buch richtig geschrieben ist, und das ist bei diesem Buch so. Das gefällt mir super und der Hauptgrund, warum ich das Buch vorstelle. Es ging so superschnell zu lesen, weil die Bilder sofort da waren. Das Bild von Gwendolyn musste kaum revidiert werden, ihre Person ist so gut beschrieben und hat einen so klaren Charakter, dass von vorn herein ein Bild steht. Auch weitere Personen werden wunderbar beschrieben. Die Beschreibung ist im übringen nicht lästig sondern gerade nebenbei. Der Charakter der Hauptperson Gwenny ist darüber hinaus so nachvollziehbar und real, dass ich in ihre Gedanken eintauchen kann. Wie aus ihren Augen das Geschehen sehen kann. Was das an geht, finde ich es besser geschrieben, als sehr viele andere Bücher.
Auch gut finde ich die Darstellung von Geistern. Gwenny kann Geister sehen. Das sind zum einen Menschen, aber auch Wesen wie Wasserspeier. Sie kann bei den Menschengeistern nicht unterscheiden, ob es sich um einen realen Menschen handelt oder um einen Geist. Erst, wenn sie heraus findet, dass um sie herum niemand diesen Geist sehen kann, weiß sie, worum es sich handelt. Anders bei den Wasserspeiergeistern. Die Beschreibungen von Geistern und ihren Persönlichkeiten finde ich gelungen und amüsant. Allein die Vorstellung eines kleinen Wasserspeiergeistes, der da durch eine Kirche kraxelt ist es wert, das Buch zu lesen.
Nun nochmals zur Grundidee der Zeitreisenden:
Es gibt/gab 12 Zeitreisende, die lediglich in die Vergangenheit reisen können. Um sie zu schützen und das Geheimnis das hinter diesem Zeitreisegen steckt herauszufinden, hat einer der Zeitreisenden eine Geheimloge gegründet. Den 12 Zeitreisenden ist je ein Edelstein und zum anderen ein Ton zugeordnet. 
Was dahinter steckt? Das kommt hoffentlich in den beiden anderen Büchern raus, aber noch weiß ich es nicht. Ich finde alles, was mehrere Künste verbindet super, weil mein Hirn das auch macht (ich sehe auch bei Musik Bilder) und sich an das Idealbild des Universalgelehrten annähert.
Die Möglichkeit, das Zeitreisen zu steuern, allerdings nur in die Vergangenheit reisen zu können ist etwas, das ich noch nirgendwo gelesen habe. Diese neue Idee mit alt bekannten Motiven: Zeitreise, Geheimloge, erste Liebe, Intriege usw.

Was besonders war: Ich konnte das Buch kaum weg legen. Habe es in drei Etappen gelesen und dabei jedes Mal die Zeit vergessen. Es wäre nahezu auf ein Mal gewesen, im Auto auf der Fahrt nach Hamburg, allerdings wird mir im Auto beim Lesen schlecht...trotzdem habe ich fast die erste Hälfte gelesen. In Hamburg auf einigen Bahnfahrten habe ich etwas gelesen (war eben nicht all zu viel Zeit) und den Rest, immerhin nochmals eine knappe Hälfte, auf der Rückfahrt im Zug. Das ist für mich momentan wirklich gut, da ich mich momentan nicht so auf Dinge konzentrieren kann und außerdem ungeübt im Lesen bin. Dazu habe ich einfach zu wenig Zeit für Belletristik.
 


Freitag, 5. April 2013

Und plötzlich: Einsamkeit

Aufstehen um 5.30 Uhr, Schnellstart in den Tag: Bereit gelegt Klamotten anziehen, Haare Bürsten - "verdammt, ich hätte sie doch gestern noch länger föhnen und dann bürsten sollen"...ein verry verry bad hair day - Zähne putzen, Reste einpacke, "Fresspaket" noch in die Tasche, nochmals alles kontrollieren und nach weniger als 30 min auf zum Bahnhof.

Eigentlich hätte ich heute nochmal meinen Ausbilder anrufen müssen. Hab's erst über's Lernen vergessen, ihn dann nicht erreicht und hatte später dann kein Netz. Was soll's, wenn ich ihn gestern richtig verstanden habe, ist auch für Mittwoch keine Meldung da. Ich werde es morgen nochmal versuchen.

Zwischendurch ruft mein Vater an "Du musst doch bei uns umsteigen. Wie lange hast du Zeit?" - er kam dann zum Bahnhof. Ein schönes Treffen. So langsam werde ich echt zum Papakind.
Es ist soooo lustig, mit meinem Vater ins Café zu gehen, vor allem zu Starbucks oder anderen selbstbedienungs Cafés. "Moment, erst die junge Dame. Sie gehören doch nicht zusammen, oder?" und dann der Blick der Bedienung. In Straßencafés ist das nicht anders. Die Leute schauen echt dämlich. Eigentlich sehe ich meinem Vater relativ ähnlich, aber eben nur relativ. Wenn man genau weiß, auf was man achten muss, ist's deutlich, aber wenn man so mal einfach hin schaut, sieht man nicht wirklich eine Ähnlichkeit. Mein Vater hat fast schwarze Haare, seine Nase war mal gebrochen, seither hat er einen seltsamen Hügel auf der Nase, so ein wenig Hakennase, nur ohne Haken. Schwer zu beschreiben.

Aber es gab einige Dinge heute, die mir sehr weh getan haben.
1.) Abschied von meinem Süßen, der mich dann mal nur noch schnell mit dem Arsch angeguckt hat, als ich ihm Fressen gemacht hatte (mein Kater, nicht mein Freund)
2.) Abschied von meinem Liebsten. Aber es ging diesmal.
3.) Im Gespräch mit meinem Vater wollte ich fragen, wie es meiner Oma geht, als mir eingefallen ist, dass sie gestorben ist. Von wegen Verarbeitung und so...Verdrängung. Es tat mir weh, dass es nicht wirklich real für mich ist. Wie auch immer das an mir vorbei gehen kann. Wie gefühllos muss ich sein? Oder geht es nicht an mir vorbei? Wieso realisier ich das alles nicht wirklich?
4.) Mein Vater setzt mich in die Regionalbahn, sie fährt an, er winkt, ich winke, er wird immer kleiner, verschwindet, ich sitze da, schaue noch immer an die Stelle, wo er verschwunden ist...und ich werde unendlich traurig: Ich bin alleine, ganz alleine. Da ist keiner!
5.) Endlich vor der Wohnungstüre, ich schließe auf, mache das Licht an, schnalze mit der Zunge, wie ich es immer tue "Ma..." es wird mir klar, dass meine Maus(=Katze) nicht da ist, dass er mich nie an dieser Türe begrüßen wird. Aus Erschöpfung wird das Gefühl der Einsamkeit.
Ja, hier bin ich also wieder. Zurück aus der großen Stadt, in der Heimat, endlich wieder "normalsprechende" Mensche und doch ist alles anders. Ich komme zurück und freue mich nicht wirklich. Es ist trist, alles trist und kalt. Klar, das ist auch das Wetter aber es kommt mir alles grauer vor als sonst.
Und einsam bin ich wirklich hier. Viele sind einfach am Wochenende bei ihren Familien, mich stresst das zu sehr, also bleibe ich hier. Unter der Woche ist das anders, da wird es mir bestimmt wieder besser gehen.

Ach ja, gerade zu Hause, sofort aufs Klo und dann auf die Waage. Was auch sonst. Ich war überrascht, dass es gar nicht so schlimm war. Und danach gab's einen FA. So schlimm war es glaube ich gar nicht. Drei Aufbackbrötchen mit je einer Scheibe Käse. Das sind so um die 900kcal. Heute sonst noch gegessen: 3 Brote mit Käse, 2 Äpfel und einen Cappuccino. Mal schaun, was meine große Hassliebe mir morgen sagt.

Morgen wohl noch was von Hamburg und vielleicht was über das Buch "Rubinrot", das ich auf den Fahrten gelesen habe. Es gibt dazu gerade den Film, weshalb ich es mir dann tatsächlich doch noch gekauft habe (kein Film ohne das Buch gelesen zu haben). Seichtes Jugendbuch aber für Fahrten genau das richtige.

Euch eine gute Nacht und mehr Spaß am Freitag Abend.

Donnerstag, 4. April 2013

Wie anstrengend nichts tun sein kann

zwei Vorstellungsgespräche an einem Tag. "Da freue ich mich, dass ich sie auch kennen lernen kann!" - eine vielleicht Kollegin. Sie würden mich gerne nehmen, auch wegen meiner Persönlichkeit. Das hat mich irgendwie gefreut. Ob sie mir aber nur Honig ums Maul schmieren wollten?!
Nach 10 Stunden durch die Gegend fahren, durchgefroren war ich dann wieder zurück. Jetzt erstmal Überlegen, wo ich hin will und hoffen, dass die mich dann auch wollen. Angebote habe ich 6 bei 6 Vorstellungsgesprächen. Gute Ausbeute würde ich sagen ;-) ich gehe positiv zurück nach Hause.
Auf jeden Fall fahre ich morgen Heim. So ungefähr 12 Stunden unterwegs. Wieder ein totale anstrengender Tag für mich mit viel Langeweile also wahrscheinlich viel zu veil Hunger. Mal sehen. Ich habe was zum Arbeiten und Lesen dabei und meinen mp3-Player.

Heute früh telefoniert und nein, keine Prüfung. Ich weiß nicht genau, ob ich morgen nochmal anrufen soll, immerhin könnte da auch der Bescheid für den nächsten Termin angekommen sein.

Ab Morgen bin ich alleine. Mein lieber Kater bleibt hier und ich wohne in meiner Wohnung komplett alleine. Er wird mir fehlen.

Mittwoch, 3. April 2013

Angst ...

...vor dem Anruf bei meinem Ausbilder morgen
...vor seiner Aussage über meine Prüfung
...am Montag Prüfung zu haben
...am Montag keine Prüfung zu haben
...am Montag Prüfung zu haben und durchzufallen
...wieder allein zu sein
...ganz allein zu sein
...meinen Süßen - also meinen Kater - zu sehr zu vermissen
...der Waage, die mich Freitag als einzige wieder zu Hause begrüßt

Dienstag, 2. April 2013

fühle mich so voll leer

ja, ich bin voll. Ständig voll. Das liegt wohl daran, dass mein Liebster ständig essen muss und es auch tut. Und ich, ich esse mit. Gut, nicht immer, aber immer wieder.
Also bin ich einfach super voll. Nur der Rest von mir ist leer. Absolut leer.
Ich habe keinerlei Motivation zu lernen, zu arbeiten, irgendwas zu tun.
Einziges Gefühl ist Müdigkeit, wenn man das als Gefühl bezeichnen kann.
Ich würde es verstehen, wenn ich den ganzen Tag nur rumflacken würde, nichts tun. Das ist ja genau das, was einen müde macht statt Erholung zu stiften.
Fast jeden Tag bin ich unterwegs. Mittwoch Bewerbungsgespräch, Donnerstag Bewerbungsgespräch und IKEA, Freitag nur kurz raus, Samstag so einige Kilometer gewandert, Sonntag nur kurz, Montag im Zoo, heute, morgen, übermorgen Bewerbungsgespräche. Und bisher zwei Jobangebote.
Freue ich mich? Nein, tue ich nicht. Warum auch, aber ich kann mich nicht freuen. Ich bin leer.
Mir macht es zu schaffen, dass ich nicht mehr um meine Oma trauere, also nicht wirklich. Ich bin immer wieder traurig, denke an sie, aber oft ist es mir gar nicht bewusst, dass sie tot ist.

Alles in allem sollte ich mich super fühlen. Bin bei meinem Liebsten, habe die Aussicht auf Stellen, müsste nur noch "ein wenig" lernen aber es ist nicht so.
Mir fehlt wohl auch der Sport. Ausreden habe ich genügend um keinen zu machen: Viel zu tun, vereiste Wege. Ausreden eben.

Ich komme hier recht wenig zum Blogs lesen und bloggen. Mir fehlt etwas, auch wenn cih gemerkt habe, dass ich in den lezten Wochen sehr viel Zeit bei Blogger verbracht habe, die ich eigentlich auch anders verbringen könnte.