Es ist eindeutig Herbst.
Seit Wochen sammle ich Kastanien auf - Kater spielt gerne damit.
Seit vielen Tagen fallen bunte Blätter.
Die Tage werden eindeutig kürzer. Abends ist es früh dunkel, morgens gehe ich schon im Dunkeln aus dem Haus.
Bisher ist es nur etwas dunkler, aber wundervoller Herbst.
Das Licht ist wundervoll, es leuchtet wärmer, als im Sommer, wärmt schöner, als im Sommer.
Meine Gedanken werden trotzdem schon negativer - das macht mich noch trauriger.
Ich weiß, dass ich den Herbst mehr genossen habe, früher, als Kind, als meine Gedanken noch nicht im Gestern und Morgen hingen, sondern im heute lebten.
Ich weiß, dass der Herbst mir Qualen bereiten wird, dann, wenn es dunkler und dunkler wird, wenn es kaum mehr hell ist.
Es ist kurz nach meinem Geburtstag, wenn die Nacht am länsten ist.
Schicksal?
P.S.: Bitte keine Sorgen machen, mir geht es eigentlich ganz gut gerade. Es ist nur Herbst - Sentimentalität pur. Außerdem kann ich mal wieder nicht laufen, der Herbst ist auch Erkältungszeit.
Dienstag, 23. September 2014
Montag, 8. September 2014
Sportsachen: Neue Bestzeit
Jaja, lang ist es her. Allerdings ist mein Leben gerade ziemlich stressig. Wann war es das mal nicht?
Genug Ausreden gesucht: Mein neuer Post zum Thema Sport.
Am Wochenende war mein zweiter Lauf. Wieder 10 km und diesmal über eine Minute schneller.
Jetzt liegt meine Bestleistung bei 51:11 min.
Nach dem Training in den letzten Wochen wollte ich die 50min anpeilen, aber daraus wurde ab Kilometer 4 nichts.
Aber von Vorn:
Diesmal war ich "nicht allein" unterwegs, mit mir starteten mein Liebster und ein Freund. Die allerdings eine Startreihe vor mir mit Ziel 45Minuten.
Kilometer 1 bis 4:
Ich hatte mir eine Pace von 5:05 bis 5:10 je Kilometer vorgenommen, wusste aber, dass die ersten Kilometer leicht bergab, die zweite Hälfte bergauf geht.
Also war ich gar nicht so überrascht und böse auf mich, dass ich die ersten zwei Kilometer in 4:38 und 4:42 angegangen bin. Bis dahin war auch alles gut, ich habe das Tempo etwas gedrosselt und konnte Kilometer 3 und 4 gut hinter mich bringen. Bei insgesamt etwas über 18.30min habe ich die 4km-Marke passiert.
Kurz darauf passierte es oder die Qual auf Kilometer 5 bis 8:
Ich wurde angerempelt, kam ins Straucheln und trat mit dem rechten Fuß so doof auf, dass ich umgeknickt und beinahe gestürzt bin.
Das tat erst nur kurz weh, ich hab mich wieder gefangen. Allerdings hat sich im Kilometer 5 mein linker Fuß (der ist eine Dauerbaustelle) gemeldet, der rechte auch und ich habe dazu massives Seitenstechen bekommen.
Das ganze hat sich gesteigert und wurde im Kilometer 6 richtig schlimm. Für den habe ich über 6 Minuten !!! gebraucht. So langsam laufe ich normalerweise nur noch in Regenerationsläufen.
Kurz: Mir ging es richtig schlecht.
Ich habe ans Aufgeben gedacht.
Meine Motivation: "Ich habe keinen Schlüssel, keine Fahrkarte, kein Geld, kein Hand, das alles liegt irgendwo schön verstaut am Start. Dort muss ich also sowieso hin kommen! Also LAUF!"
Und das bin ich dann auch.
Kilometer 9 und 10 - Mit Heimweh läuft alles besser:
Die letzten zwei Kilometer konnte ich wieder Tempo aufnehmen, den letzten Kilometer bin ich in ziemlich genau 5 Minuten gelaufen, kam aber völlig erschöpft und dehydriert am Ziel an. Ich habe es tatsächlich noch geschafft, den Stopknopf an meiner Uhr zu drücken. Wie, das weiß ich nicht mehr.
Die beiden Jungs sind fast genau 45 Minuten gelaufen und waren auch am Ende ihrer Kräfte. Sie haben mitbekommen, was mir gar nicht so aufgefallen war: Es war super schwül. Die Luftfeuchtigkeit war bei über 80% und nicht nur wir drei waren gebadet im Schweiß.
Also dachten sie erst, mir würde nur etwas Wasser fehlen, haben mir einige Becher gebracht, bis ich ihnen erzählen konnte, dass mir beide Füße heftig weh tun.
So war mein zweiter Lauf eher schmerzhaft als schön.
Immerhin wurde die Qual mit Bestzeit belohnt...aber nicht mit 50 Minuten...
Fortsetzung folgt! - Wahrscheinlich in einer Winterlaufserie ;-)
P.S.: Wir mussten danach Kuchen essen gehen - darauf hatte ich soooo Appetitt.
Genug Ausreden gesucht: Mein neuer Post zum Thema Sport.
Am Wochenende war mein zweiter Lauf. Wieder 10 km und diesmal über eine Minute schneller.
Jetzt liegt meine Bestleistung bei 51:11 min.
Nach dem Training in den letzten Wochen wollte ich die 50min anpeilen, aber daraus wurde ab Kilometer 4 nichts.
Aber von Vorn:
Diesmal war ich "nicht allein" unterwegs, mit mir starteten mein Liebster und ein Freund. Die allerdings eine Startreihe vor mir mit Ziel 45Minuten.
Kilometer 1 bis 4:
Ich hatte mir eine Pace von 5:05 bis 5:10 je Kilometer vorgenommen, wusste aber, dass die ersten Kilometer leicht bergab, die zweite Hälfte bergauf geht.
Also war ich gar nicht so überrascht und böse auf mich, dass ich die ersten zwei Kilometer in 4:38 und 4:42 angegangen bin. Bis dahin war auch alles gut, ich habe das Tempo etwas gedrosselt und konnte Kilometer 3 und 4 gut hinter mich bringen. Bei insgesamt etwas über 18.30min habe ich die 4km-Marke passiert.
Kurz darauf passierte es oder die Qual auf Kilometer 5 bis 8:
Ich wurde angerempelt, kam ins Straucheln und trat mit dem rechten Fuß so doof auf, dass ich umgeknickt und beinahe gestürzt bin.
Das tat erst nur kurz weh, ich hab mich wieder gefangen. Allerdings hat sich im Kilometer 5 mein linker Fuß (der ist eine Dauerbaustelle) gemeldet, der rechte auch und ich habe dazu massives Seitenstechen bekommen.
Das ganze hat sich gesteigert und wurde im Kilometer 6 richtig schlimm. Für den habe ich über 6 Minuten !!! gebraucht. So langsam laufe ich normalerweise nur noch in Regenerationsläufen.
Kurz: Mir ging es richtig schlecht.
Ich habe ans Aufgeben gedacht.
Meine Motivation: "Ich habe keinen Schlüssel, keine Fahrkarte, kein Geld, kein Hand, das alles liegt irgendwo schön verstaut am Start. Dort muss ich also sowieso hin kommen! Also LAUF!"
Und das bin ich dann auch.
Kilometer 9 und 10 - Mit Heimweh läuft alles besser:
Die letzten zwei Kilometer konnte ich wieder Tempo aufnehmen, den letzten Kilometer bin ich in ziemlich genau 5 Minuten gelaufen, kam aber völlig erschöpft und dehydriert am Ziel an. Ich habe es tatsächlich noch geschafft, den Stopknopf an meiner Uhr zu drücken. Wie, das weiß ich nicht mehr.
Die beiden Jungs sind fast genau 45 Minuten gelaufen und waren auch am Ende ihrer Kräfte. Sie haben mitbekommen, was mir gar nicht so aufgefallen war: Es war super schwül. Die Luftfeuchtigkeit war bei über 80% und nicht nur wir drei waren gebadet im Schweiß.
Also dachten sie erst, mir würde nur etwas Wasser fehlen, haben mir einige Becher gebracht, bis ich ihnen erzählen konnte, dass mir beide Füße heftig weh tun.
So war mein zweiter Lauf eher schmerzhaft als schön.
Immerhin wurde die Qual mit Bestzeit belohnt...aber nicht mit 50 Minuten...
Fortsetzung folgt! - Wahrscheinlich in einer Winterlaufserie ;-)
P.S.: Wir mussten danach Kuchen essen gehen - darauf hatte ich soooo Appetitt.
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