Sonntag, 28. Dezember 2014

Kopfsachen. Rückblick auf Weihnachten und auf das Jahr

Es ist vorbei, das Weihnachtsfest.

Eine Kurzzusammenfassung:
Weihnachtsgefühle - nicht bei mir!
Essen: Viel zu viel für meinen Kopf, Gewichtsentwicklung plusminusnull

Es rennt alles an mir vorbei, der Tag beginnt, läuft und endet, irgendwie, irgendwann, ohne besondere Vorkommnisse. Ja, es passiert schon etwas, aber es ... ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll.

Die Dinge, die passieren berühren mich, also kann ich nicht sagen, dass sie mich nicht berühren.
Die Dinge, die passieren hinterlassen Erinnerunge, also kann ich nicht sagen, dass sie keine Erinnerungen hinterlassen.
Die Dinge, die passieren, sind nicht einfach nur Alltag, also kann ich nicht sagen, dass sie nur alltäglich sind.

Doch irgendwie ist es alles das: Normal.

Meine Geschenke waren wunderschön, sie haben mich begeistert, mir gefallen (z.B. eine Lavasteinkette, Teilnahme an der Sommerlaufserie: siehe Vorsätze, einen selbstgemalten Katzencomik), aber irgendwie habe ich das Gefühl, das eine Geschenk, das Geschenk war nicht dabei.

Was habe ich erwartet?
Eigentlich nichts!
Und trotzdem fehlt es mir.

Es ist so, wie mit mir selbst: Ich bin einfach nicht zufriedenstellend.

Ich habe beschlossen, einen Rückblick auf mein Jahr zu machen und einen Ausblick auf 2015 zu machen und zwar diesen.
Genauso habe ich wieder Vorsätze gefasst und die alten Vorsätze aktualisiert.
Ein paar habe ich (fast) eingehalten.


Nun aber zum Rückblick. Ich werde deutsche Antworten schreiben, ich verstehe Englisch zwar, spreche es aber extrem schlecht.
MY 2014

1.What one event, big or small, are you going to tell your grandchildren about?
Die Fasttrennung von ihrem Großvater (hoffentlich), denn sie hat mich daran erinnert, dass ich für mich leben sollte.
2.If you had to describe your 2014 in 3 words, what would they be?
Ereignisreich, erfahrungsreich, durchwachsen
3.What new things did you discover about yourself?
Es gibt Menschen, die mich einfach so gern gewinnen und für mich da sind, auch wenn ich niemals etwas bedeutendes für sie getan habe.
4.What single achievement are you most proud of?
Der Wiedereinstieg ins Laufen und die resultierenden Ergebnisse.
5.What was the best news you received?
Ich darf im nächsten Jahr mit Kindern arbeiten, nicht nur mit Jugendlichen.
6.What was your favourite place that you visited in 2014?
London
7.Which of your personal qualities turned out to be the most helpful this year?
Der Perfektionismus, wobei der auch am wenigsten hilfreich war.
8.Who was your number one go-to person that you could always rely on?
TAER - Namen nenne ich hier nicht, diejenigen, die zu mir gestanden haben und mich gestützt haben.
9.Which new skills did you learn?
Ähm, Arbeit mal Arbeit sein zu lassen und Zeit für Mitmenschen zu haben.
10.What, or who, are you most thankful for?
Die Hilfe, die mir Menschen einfach so zukommen haben lassen und demnach auch diesen Menschen.
11.If someone wrote a book about your life in 2014, what kind of genre would it be? A comedy, love story, drama, film noir or something else?
Ein Drama, ganz klar!
12.What was the most important lesson you learnt in 2014?
Arbeit mal Arbeit sein zu lassen und Zeit für Mitmenschen zu haben.
13.Which mental block(s) did you overcome?
Frage 13...ich glaube keine.
14.What 5 people did you most enjoy spending time with?
Mit IHM, meiner neuen Freundin, ihrem Freund und Kind und um Platz 5 streiten sich einige.
15.What was your biggest break-through moment career-wise?
Das kann ich so genau nicht sagen, vielleicht das Gespräch mit der Vorgesetzten, die für die Kids zuständig ist oder das Gespräch mit meinem Chef über eine Beförderung (neue Bewerbung und so).
16.How did your relationship to your family evolve?
Es ist nun das zweite Jahr weit entfernt von ihnen, die Bindung ist dementsprechend nicht mehr so stark. Und dann gab es da den unschönen Streit vor Weihnachten. Dafür habe ich Briefkontakt mit meiner liebsten Tante.
Die "Schwiegerfamilie" ist dafür näher gerückt.
17.What book or movie affected your life in a profound way?
Womöglich "Der kleine Hobbit - Smaugs Einöd"
Wirklich zum Lesen kam ich dieses Jahr nicht, ich habe zwar diverse Bücher gelesen, aber diese waren sehr seicht. Eventuell "Silber, das zweite Buch der Träume", denn auch ich träume sehr real.
18.What was your favourite compliment that you received this year?
"Die waren so begeistert von dir und du hast ihnen so viel mitgegeben in der kurzen Zeit" - der Kollege, für den ich seine Kids übernommen hatte, als er krank war. Sogar die Eltern der Kids haben positive Rückmeldung gegeben.
"Du bist schmal geworden!" - meine SChwiegeroma, möglicherweise ein Antikompliment? Für mich ein Kompliment
19.What little things did you most enjoy during your day-to-day life?
Strahlende Kinderaugen, Katzenschnurren
20.What cool things did you create this year?
Na ja, nicht wirklich viel privates...ein Fotobuch über den London-Trip.
21.What was your most common mental state this year (e.g. excited, curious, stressed)?
gestresst sicherlich oft, auch wenn es mir jetzt nicht mehr so vorkommt.
Ich habe mich oft wie in einer Parallelwelt gefühlt.
22.Was there anything you did for the very first time in your life this year?
Ich habe einen Kurzurlaub gemacht und das erste Mal selbst einen Urlaub gebucht, organisiert.
23.What was your favourite moment spent with your friends?
Ein Abend am Flussstrand, ein Tag im Park mit Grill
24.What major goal did you lay the foundations for?
Marathon
25.Which worries turned out to be completely unnecessary?
Ich könnte bei der Arbeit versagen.
26.What experience would you love to do all over again?
Experience als Erlebnis: London-Trip
Experienve als Erfahrung: Gibt es eingentlich eine, die ich gar nicht mehr machen will, ansonsten vielleicht die unter 3.
27.What was the best gift you received?
Nächstenliebe und Freundschaft
Ein Buch mit lauter schönen Orten hier in der Gegend
28.How did your overall outlook on life evolve?
Sie ist wieder posiver, teilweise zumindest. Ich glaube, in naher Zukunft eine Familie gründen zu können und dennoch oder gerade deshalb Freunde zu haben.
29.What was the biggest problem you solved?
Die Beziehungsprobleme Anfang des Jahres.
30.What was the funniest moment of your year, one that still makes it hard not to burst out laughing when you think about it?
Ich glaube, so einen hatte ich in diesem Jahr nicht. Es gab viele Momente, die mich zum Lachen gebracht haben, aber mir fällt jetzt keiner mehr ein, der mir in einigen Wochen noch einfallen würde.
Ein Witz, der mich besonders zum Lachen gebracht hat: Was sagt der große Stift zum kleinen Stift? - Wachs-mal-Stift
31.What purchase turned out to be the best decision ever?
Ever bestimmt nicht, aber meine Laufschuhe, ein neuer rückenfreundlicher Rucksack
32.What one thing would you do differently and why?
Ich würde all das ändern, was meine Beziehung in diese große Krise gestürzt hat.
33.What do you deserve a pat on the back for?
Kann ich schwer beantworten. Ich kann mich kaum selbst loben. Vielleicht für mein Engagement auf Arbeit. Meinen Auszug, der dann doch irgendwie beine Beziehung gerettet hat?!
34.What activities made you lose track of time?
Laufen, Arbeiten, Zeit mit Freunden verbringen und über Dinge reden, die nichts mit der Arbeit zu tun haben.
35.What did you think about more than anything else?
Oh, da kommen mehrere Dinge in Frage: Meine ZUkunft, Arbeit, die Beziehung zu meinem Liebsten, Essen
36.What topics did you most enjoy learning about?
Den Umgang mit meinen Kids.
37.What new habits did you cultivate?
Das Laufen, mehr gemeinsame Zeit zu zweit und mit Freunden.
38.What advice would you give your early-2014 self if you could?
Arbeite mehr an deinem Leben als an deiner Arbeit.
39.Did any parts of your self or your life do a complete 180 this year?
Mh, komplett 180° vielleicht nicht, aber das Leben zu zweit hat sich doch sehr verändert.
40.What or who had the biggest positive impact on your life this year?
Eine neue Freundin und E.

MY 2015

41.What do you want the overarching theme for your 2015 to be?
Familie und Freunde leben!
42.What do you want to see, discover, explore?
Natürlcih Südamerika, denn da geht es in den Urlaub hin.
Ansonsten einige neue Orte hier in der Stadt
43.Who do you want to spend more time with in 2015?
Mit meinem Liebsten, meiner neuen Freundin und ihrem Kind
44.What skills do you want to learn, improve or master?
Ich möchte mich wieder mehr selbst kontrollieren und besser/schneller/mehr laufen
45.Which personal quality do you want to develop or strengthen?
Mein Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen
46.What do you want your everyday life to be like?
Es soll sehr viel entspannter und ohne Sorgen sein. Auch ohne Zukunftssorgen.
47.Which habits do you want to change, cultivate or get rid of?
Ich möchte das Essen wieder besser kontrollieren, dafür aber weniger daran denken.
Weniger Zeit durch unnötige DInge verplempern und dafür mehr Zeit für meine Menschen haben.
Ich möchte weiterhin laufen und es wie selbstverständlich in meinen Alltag einbaeuen und weiter mein Instrument spielen und auch dabei Fortschritte machen.
48.What do you want to achieve career-wise?
Ich will meine Bewerbung fertig machen und mich beim Bewerbungsgesüräch gut verkaufen, auch wenn ich wenig Chancen auf die Stelle habe. Dafür möchte ich eine Leitung übernehmen, die bald vergeben wird.
49.How do you want to remember the year 2015 when you look back on it 10/20/50 years from now?
Es soll ein glückliches Jahr sein, in dem die Familienplanung ein Stück weiter gekommen ist, wenn auch noch keine konkreten Absichten dahinter stecken.
50.What is your number one goal for 2015?
Persönlich: Richtig glücklich werden, aber das ist wohl eines, das ich nicht erreichen werde.
Mehr Zeit für mich, für meinen Liebsten, für meine Freunde haben, das könnte verwirklichbar sein.
Sportlich: Mehrfach 5km, mindestens ein Mal 10km, 15km und Halbmarathon im Wettkampf laufen, bei meinem momentanen Gesundheitszustand wird das nichts, aber es ist machbar.
Beruflich: Effektiver werden.





Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohes Weihnachtsfest

Euch allen ein frohes, gesegnetes, ruhiges, stressfreies Weihnachtsfest!


Kommt gut durch die Feiertage!

Samstag, 13. Dezember 2014

Kopfsachen: Absurde Beratung

Ich sitze in dem blauen, bequemen Sessel, vorne auf der Kante.
Auf dem Tisch vor mir eine brennende Kerze, links von mir die psychologische Beraterin, rechts von mir, direkt an der Wand mein Schützling.

Sie sich mir endlich anvertraut. Ich habe gemerkt, dass sie mir etwas sagen will. Immer wieder ist sie um mich herum gelaufen, hat gewartet, bis keiner da war, dann kam doch nur etwas Belangloses oder ein kurzer Einwurf zu ihrem physischen Befinden.
Es geht ihr schon lange nicht gut, das weiß ich, das merke ich und, das hat sie mir gesagt. Ich habe sie zum Arzt geschickt, dort war sie nie. Bisher hat sie nur von den Streitereien zu Hause erzählt und davon, dass sie sich gerade nicht mit ihreren Eltern verstetht - Pubertätschaos.

Sie ist ein liebes, extrem schüchternes Mädchen, das mir schon länger Sorge macht.
Noch hat sie nie den Mut gefunden, mir alles zu sagen.

"Dann erzähl mal! Wie geht es dir?" - Schweigen.
"Na, ich zwinge dich zu nichts, aber wenn wir dir helfen sollen, musst du sprechen!" - "Ich kann das so schlecht erzählen, können Sie nicht Fragen stellen?"

Es folgt ein ewiges Fragen stellen mit meist Schulterzucken ihrerseits.

"Gut, du hast ja mit Frau Wolff gesprochen. Soll sie erzählen?"  - "JA!"
Die erste klare Antwort in diesem Gespräch.

Ich sitze da auf der vordersten Kante des Sessels, beobachte die Beine des Mädchens, sie ist wahnsinnig nervös, hat Bewegungsdrang. Ich versuche meinen zu unterdrücken.

"... und sie hat mir erzählt, dass sie sich selbst verletzt.", sage ich und bin in Gedanken bei mir selbst.

Da wird ein Mädchen wegen SVV beraten und ich sitze daneben und verstehe sie nur zu gut....leider! Absourd!

Die Schützlinge vertrauen mir diesbezüglich mehr, als anderen.
Merken sie, dass ich weiß, wie es ihnen geht?
Ich habe Angst davor, dass mich irgendwann jemand fragt, dass einer meiner Schützlinge fragt, weshalb ich ihn so gut verstehe.


Und ich berate sie, wie sie sich selbst helfen können, sich Hilfe suchen können und bin nicht in der Lage, mir selbst zu helfen. Absurde Beratung!

Sonntag, 7. Dezember 2014

Kopfsachen: Vater, die Zweite

"Wir sind fast 900km voneinander entfernt, so sollten wir kein Telefonat beenden. Vielleicht können wir das mal von Gesicht zu Gesicht besprechen!"

Wer hat denn das Telefonat beendet?
Wer hat denn gesagt, dass es nicht stressig ist, die fast 900km zurück zu legen?
Wer hat denn gesagt, dass es in dem Alter nicht mehr so leicht ist mal schnell 900km zu fahren?

Also ich war es nicht.

Das obligatorische Sonntagstelefonat stand an.
Nach diesem tollen Grspräch am Montag wollte ich nochmals mit meinen Eltern reden, ihnen sagen, dass mir das Missverständnis, das es gab leit tut, dass es aber auch genügend Angebote von mir gab.
Die verleugnet er, meine Mutter sieht das etwas anders, auch wenn sie sich auch nicht daran erinnert.

Meine Entschuldigung zu Beginn des Telefonats hatte er später auch vergessen. Immerhin hat sich da meine liebe Mama eingemischt.

Schlimm noch: Er hat meine Schwester mit hinein gezogen. Sie versteht mich, sagt aber nichts zu ihm. Ich habe sie erst angepflaumt, mich später entschuldigt, dann ein schönes Gespräch mit ihr gehabt.
Der große Unterschied zwischen uns: Sie sagt nie etwas gegen ihn. Läd ihren Frust bei mir ab. Ja, ihr geht es wie mir, sie hat sich damit abgefunden, schluckt es runter.
Ich konnte das nie und habe alles ausgekotzt, im wahrsten Sinne des Ausdrucks.
Gelernt habe ich, dass ich es bei ihm abladen muss und nicht auf dem Klo.
Doch er hat nie gelernt, damit umzugehen, was es nicht einfach macht.
Oder anders: Es ist fast noch schlimmer.

Wahnsinniger Druck, von ihm, von mir, die Kraft raus zu lassen, ... die Lösung: Nicht so, wie sie sein sollte. Nicht besser, als vor Jahren.
Meine Reaktion: Selbsthass!

Montag, 1. Dezember 2014

Kopfsachen: Vater, glaubst du, du hast mich nie traurig gemacht?

Es ist ein stressiger Tag, nach einem stressigen Wochenende.
Mein Körper ist schwach, er gibt fast auf. Mein Herz schlägt übermäßig schnell, meine Augen liegen übermäßig tief, meine Haare fallen aus, mein Gesicht sieht schlimm aus.

Seit Wochen arbeite ich mehr als 10 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und die Arbeit nimmt kein Ende. Im Gegenteil, sie scheint mehr zu werden. Es wächst mir alles über den Kopf.
Es ist Stress pur!

Sonntag, halb 11: Nach über 12 Stunden im Arbeitszimmer packe ich meine Sachen, will ins Bett gehen, mein Handy vibriert: "Du hast gar nicht angerufen, geht es dir gut? Melde dich! V."
Mein Vater!

Auch er hätte anrufen können.

Heute: Nach 10 Stunden arbeit, dank Organisationsscheiß - ich nenne es momentan so, weil ich gefühlt die Hälfte der Zeit damit verbringe -  nur ein Brot zwischendurch im Gespräch essen und etwa 20 Minuten sitzen während der Zeit, rufe ich auf dem Heimweg meinen Vater an.

"Wir sind sehr traurig, dass du an Weihnachten nicht nach Hause kommst. Und vor allem, dass du es nicht einmal in Erwägung gezogen hast. Seit einem Jahr warst du nicht mehr bei uns und da auch nur zwei Tage!" - Rums, heile Welt kaputt, Stress ist nicht nur normaler Stress, nein Stress ist Psychostress. Der Druck, mir selbst Schmerzen zuzufügen ist groß, kann kaum am Laden vorbei gehen: Fressen, k.... ruft es in mir.
Ich schaffe es ihr nicht nachzugeben, und sitze fast weinend im Bus.

Es ist der Druck, den er mir macht, nicht direkt, doch er ist wieder da.
Das Gefühl, von einem Moment auf den anderen wieder um Jahre zurückgeworfen zu werden.

Vater, du bist der Grund, weshalb ich Weihnachten nicht nach Hause komme.
Ich habe keine Lust, mir die Feiertage lang "Ratschläge" geben zu lassen, mich zurecht weisen zu lassen, mir vorhalten zu lassen, was ich alles anders machen soll.

J: "Ich hatte euch doch vorgeschlagen, dass ihr kommen könntet"
V: "Davon weiß ich nichts!"
J: "Doch, als ihr im Herbst nicht kommen konntet." - Sie sagten kurzfristig ab, ganz kurzfristig, am Tag, als sie kommen wollten!
V: "Aber für euch ist es günstiger, her zu fahren, wir können nicht bei euch übernachten und müssen noch ein Hotel bezahlen!"

Gerne hätte ich ins Telefon geschriehen:
Vater! Ihr seid in den letzten zwei Jahren zwei mal nicht zu mir gefahren und habt am Tag, als ihr kommen wolltet abgesagt.  Glaubst du, das hat mich nicht traurig gemacht?
Vater! Meine Abschlüsse habt ihr nicht mit mir gefeiert. Glaubst du, das hat mich nicht traurig gemacht?
Vater! Meine Leistung hast dich nur ein mal euphorisch gemacht. Und an diesem Tag hattest du den Anruf erwartet, an dem ich dir sage, welche schlechten Noten ich habe, das Ergebnis: 1 und 1,5. Glaubst du, das hat mich nicht traurig gemacht?
Vater! an genau diesem Tag hast du mir direkt wieder Druck für die nächste Prüfung zwei Tage später gemacht. Glaubst du, das hat mich nicht traurig gemacht?

Doch ich kann es nicht. Deine Antwort wäre:
"Wir haben alles für dich getan, so viel! Wir waren immer für dich da, haben dich durch die Klinik und Therapie begleitet, haben dir bei der Finanzierung des Studiums und des Autos, das du für ein Jahr brauchtest geholfen. Und jetzt kommst du so!"

Vater, du bist der Grund, dass es mir so geht, wie es mir geht!  Glaubst du, das macht mich nicht traurig?